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  • Veraltete Jobanzeige für Statisten hat nichts mit Demo gegen Rechtsextremismus in Hamburg zu tun Nutzer von Youtube und Tiktok behaupten, eine Stellenausschreibung auf der Seite Jobwrk belege, dass bei einer Demo gegen Rechtsextremismus Statisten unter den Demonstrierenden gewesen seien. Doch die Jobanzeige ist veraltet und hat nichts mit der Demo zu tun. „Verschiedene Demonstranten sind nur Statisten“, sagt ein Mann, der sich auf Youtube Oli nennt. Sein Video wurde mehr als 130.000 Mal angezeigt. Es geht um die Demo gegen Rechtsextremismus in Hamburg am 19. Januar 2024. Laut Polizeiangaben waren dort etwa 50.000 Menschen, die Organisatoren sprachen von 130.000 Demonstrierenden. Vorausgegangen waren Recherchen von CORRECTIV zu einem geheimen Treffen am 25. November 2023 in Potsdam, an dem AfD-Politiker sowie einzelne Mitglieder der CDU und Neonazis die Vertreibung von Millionen von Menschen aus Deutschland besprachen. Zu der Demo in Hamburg behauptet auch ein Youtuber mit dem Namen Vermietertagebuch: „Von den Teilnehmern, die bei der Demo waren, waren offenbar sehr viele Statisten, welche von der Regierung gekauft wurden, um die Demo größer wirken zu lassen.“ Belegen würde das eine Stellenausschreibung auf der Internetseite Jobwrk. Darauf verweist auch das vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestufte Magazin Compact (hier und hier). Die Stellenausschreibung hat aber nichts mit der Demo gegen Rechtsextremismus in Hamburg oder echten Protesten anderswo zu tun. Jobwork-Anzeige zu „Statisten als Demoteilnehmener“ von Oktober 2022 Jobwrk ist die Webseite des Jobportals Jobwerk GmbH. Die Jobwork-Anzeige sucht laut der Beschreibung nach Statistinnen und Statisten als „Demoteilnehmer“ für eine Videoaufnahme in Hamburg. Sie sollten zwischen 18 und 35 Jahre alt sein und bekämen 60 Euro. Ein Datum ist nicht ersichtlich. Doch im Quellcode ist es sichtbar. Der Quellcode ist Text, hinter dem die Programmiersprache der Webseite steckt. Er lässt sich im Browser aufrufen. Aus diesem Text auf der Jobwrk-Webseite geht hervor, dass die Anzeige veraltet ist: Sie wurde am 13. Oktober 2022 veröffentlicht. Seit dem 22. Januar ist die Anzeige mit dem Hinweis versehen, dass sie – anders als behauptet – „in keinem Zusammenhang mit den Demonstrationen in Hamburg am 19. Januar 2024“ stehe. Bewerbungsschluss für den Job sei am 18. Oktober 2022 gewesen. Dass das Inserat alt ist, bestätigt uns auf Anfrage Jobwork-Geschäftsführer Andreas Niederwipper. Er schreibt, es sei bei dem Inserat „um eine Videoproduktion, fernab jeglicher echter Proteste oder Demos“ gegangen. Demonstrationen sind immer wieder Thema von Falschbehauptungen. So auch die aktuellen Proteste gegen Rechtsextremismus. Aktuell kursiert auch die Behauptung, ein von „ZDF heute“ verwendetes Bild aus Hamburg sei manipuliert worden. Das stimmt nicht, wie wir hier recherchierten. Redigatur: Gabriele Scherndl, Viktor Marinov
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  • German
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