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| - Wahl von Donald Trump
Keine Waffenruhe im Roten Meer
22.11.2024, 12:07 (CET)
Seit über einem Jahr greifen die jemenitischen Huthi-Rebellen Schiffe im Roten Meer an. Die Angriffe sollen Druck auf Israel und seine Verbündeten ausüben und ein Ende der Militäroperationen in Gaza und im Libanon erzwingen. Die Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten soll die Kämpfer sozialen Medien zufolge zum Umdenken gebracht haben. Sie hätten einen Tag nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse einen «sofortigen Waffenstillstand in den internationalen Gewässern» angekündigt. Hat es diese Reaktion gegeben?
Bewertung
Falsch. Seit sich der Sieg von Donald Trump abzeichnete, ist kein Huthi-Statement bezüglich eines Waffenstillstands veröffentlicht worden.
Fakten
Diverse Medien berichteten über die gegenseitigen Feindseligkeiten. Derzeit gibt es also offensichtlich keinen Waffenstillstand. In internationalen Medien ist auch nichts darüber zu lesen, dass einer angekündigt wurde. Welche Auswirkungen die Wahl Trumps auf den Nahen Osten haben wird, ist noch völlig unklar.
Stand: 22.11.2025
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AP: US-Präsidentschaftswahl 2024 (archiviert)
Armeesprecher der Huthi: X-Account (archiviert)
Pentagon: Meldung über US-Luftangriffe auf Stellungen der Huthi, 10.11.2024 (archiviert)
CNN: Artikel über militärische Operationen USA-Huthi, 11.11.2024 (archiviert)
NBC: Artikel über militärische Operationen USA-Huthi, 10.11.2024 (archiviert)
BBC: Artikel über militärische Operationen USA-Huthi, 13.11.2024 (archiviert)
Google-Recherche nach Berichten über Waffenstillstand nach dem Sieg von Trump (archiviert)
Armeesprecher der Huthi: Ankündigung der Huthi über weitere Angriffe auf See, 07.11.2024 (archiviert)
Armeesprecher der Huthi: Ankündigung der Huthi zur Weiterführung von militärischen Operationen, 08.11.2024 (archiviert)
Armeesprecher der Huthi: Erklärung der Huthi über militärische Operationen gegen die USA, 12.11.2024 (archiviert)
Armeesprecher der Huthi: Ankündigung der Huthi zur Weiterführung der Seeblockade, 03.11.2024 (archiviert)
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